Geschafft: Mit einem öffentlichen K-Netz in die Zukunft
(SP Riehen, 6. Mai 2012) Nach dem deutlichen Nein zum K-Netz-Verkauf verlangt die SP Riehen vom Gemeinderat, dass er bis diesen Herbst dem Einwohnerrat Varianten vorlegt, wie das K-Netz als öffentliches Netz in die Zukunft geführt werden kann.
Zusammen mit dem überparteilichen Abstimmungskomitee ist es der SP gelungen, deutlich zu machen, dass ein öffentliches K-Netz günstiger und demokratischer ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dieses in die Zukunft zu führen. Insbesondere in der Zusammenarbeit mit regionalen Partnern liegt eine grosse Chance.
Der Gemeinderat hat in seiner Vorlage diese Möglichkeit kaum geprüft, da er schon sehr früh nur der Verkaufsstrategie gefolgt ist. Hier liegt wohl der Hauptgrund für die Niederlage der Verkaufsbefürworter. Mit einer Motion verlangt nun die SP, dass der Gemeinderat dem Einwohnerrat bis im Herbst eine entscheidungsreife Vorlage mit Varianten vorlegt.
Spektakuläres Ergebnis
Angesichts dessen, dass die SP im Einwohnerrat als einzige Partei geschlossen gegen den Verkauf war, wertet der Parteipräsident der SP Riehen, Martin Leschhorn Strebel, den Erfolg als spektakulär: „Wir konnten früh schon zeigen, dass es starke Alternativen zum Verkauf gibt, von welchen die ganze Bevölkerung profitieren kann. Dank einer offenen und überzeugenden Kampagne haben sich schliesslich Exponenten und Exponentinnen auch von anderen Parteien zusammen mit der SP für ein Nein engagiert – dies war letztlich entscheidend für den Erfolg.“
Für weitere Informationen
Martin Leschhorn Strebel, Präsident der SP Riehen, 079 673 02 24
Franziska Roth, Einwohnerrätin und Fraktionspräsidentin der SP Riehen, 079 624 72 12


